Sonntag, 1. Januar 2012

Breslau, Polen (ODER wie ich mein erstes Nagelrad verloren habe)

English, please!

September 2011, irgendwo in Sachen, ich sitze in einem Zug. Ich bin im Zug aus Dresden auf dem Weg nach Breslau ... Wir sind von Nachmittag bis 21 Uhr im Zug - dann passierte es. Wie fuhren mit dem Taxi zum schönen Hostel. Als wir unsere Räume hatten, bemerkte ich, dass ein Fach meines Wanderrucksacks offen war. Ich habe mein Nagelrad in dem Kofferraum des Taxis verloren ...


Egal! In Breslau habe ich viele Fotos gemacht.



Der erste Teil zeigt Fotos vom Hostel und wie ich zum ersten mal die Stadt besuchte. (Und ich ging im Renoma Einkaufszentrum kosmetische Souvenire einkaufen.)




Der zweite Teil zeigt Fotos vom Stadtrundgang.



Der letzte Teil zeigt Fotos von der Jahrhunderthalle und dem japanischen Garten.

Wo man Kosmetik kaufen kann:
Ich habe den Service bei Sephoraim Renoma Einkaufszentrum sehr genossen. Es ist klein, aber nett dort und man kann Kosmetik von Korres, Sephora (Eigenmarke), Smashbox, bare minerals und anderen Marken kaufen. I habe einen Lidschatten für eine Fraundin (Sid) und einen Lidschattenpinsel für mich gekauft, beides von der Marke Sephora.
Es gibt auch Rossmann in Sachen Drogeriekosmetik dort, aber ich war nicht daran interessiert, einen Rossmann in Polen zu besuchen.

Meine liebsten Orte in Breslau:
  • Ich habe den Besuch des japanischen Gartens hinter der Jahunderthalle sehr genossen und es war auch sehr günstig mit 3 Slotti Eintritt. In der Woche ist es dort schön ruhig.
  • Man sollte auf jeden Fall am nachtleben in den Cocktailsbars der Stadt teilhaben. (Es gibt 135.000 Studenten in dieser Stadt!)
  • Der alte jüdische Friedhof im Süden der Stadt ist wunderschön. Ich habe niemals gedacht, dass ein Friedhof so zauberhaft sein kann.
Mein Tipp für Breslau:
4 Tage waren nicht lang genug, um alle schönen Orte in Breslau zu sehen. Das nächste Mal würde ich gerne dort für eine Woche bleiben. Dann nehme ich mein Nagelrad mit und werde es nicht wieder verlieren!

Wie es begann ...

English, please!




Sommer 2010, irgendwo in Bayern. Mein Vater ist Hobbyfotograf und hat immer Fotos mit Personen im Vordergrund und Landschaft im Hintergrund gemacht. Meiner Meinung nach hat das die ganze Schönheit des Fotos zerstört.
Aus Protest habe ich einfach begonnen, Landschaftsfotos mit meinem Nagelrad im Vordergrund zu machen ... und es sah wundervoll aus! So begann ich das Projekt "NAIL WHEEL around World" und machte Fotos in Beyern, Slowenien, Kroatien und Österreich.
Letzten September habe ich blöderweise mein Nagelrad verloren, als ich auf dem Weg war nach ....
Fortsetzung folgt.

How it began ...

German, please!



Summer 2010, somewhere in Bavaria. My father is a hobby photographer and have always took fotos with persons in front of beautiful landscapes. In my opinion it destroys the whole beauty of the photo.
As a protest I started to take landscape photo with my nail wheel  in front of the motive ... and it look fantastic! So I started the project "NAIL WHEEL around the World" and took photos in Bavaria, Slovenia, Croatia and Austria.
Last September unfortunetaly I lost my nail wheel on the way to ....
To be continued.


Samstag, 31. Dezember 2011

Cadenberge, Deutschland

[Die englische Übersetzung folgt morgen - einen guten Rutsch wünsche ich euch!!]




Dieser Reisebericht ist eine Herzensangelegenheit, weil das Örtchen Cuddeldutt bzw. Cumbarg (beides Plattdeutsch) meiner Meinung nach den schönsten Dialektnamen an der Nordsee hat.


Cadenberge ist ein Dorf, dass man eigentlich kaum wahrnimmt, weil man oft als Fremder in der Region dort durchfährt, wenn man von Hamburg aus über die B73 nach Cuxhaven fährt. Auch, wenn man mit dem Zug von Hamburg in Richtung Cuxhaven fährt, ist dies die vorletzte Station vor Cuxhaven. Vielleicht übersieht man diesen Ort zurecht, denn viel zu bieten hat er nicht für Touristen. Dennoch habe ich euch drei schöne Kleinigkeiten in dem Dorf zusammengestellt, die ich euch zeigen wollte.


Mit etwas über 3000 Einwohnern ist Cadenberge ein größeres Dorf dieser Region und Anlaufpunkt vieler kleinerer Dörfer zum Einkaufen, da umliegende Dörfer wie Bülkau oder Geversdorf in ihren Dörfern nur einen kleinen Kaufmannsladen haben. Auch Schüler, die die Haupt- oder Realschule besuchen, kommen aus den umliegenden Dörfern nach Cadenberge. 


Ende der 90er feierte das Dorf sein 850jähriges Bestehen. Auch landschaftlich ist Cadenberge interessant, da am Ortsausgang in Richtung Cuxhaven die Geest endet und die Marsch beginnt. Besonders schön kann man dies sehen, wenn man den Ortsausgang in Richtung Geversdorf im Frühling oder Sommer mit dem Rad befährt.




Das Geschlecht der Grafen Bremer hat Cadenberge wesentlich geprägt. So findet sich eine recht schöne Orgel in der Cadenberge Kirche Sankt Nikolai. Die Kirche liegt direkt an der B73. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, aber der heutige Glockturm kam erst im 18. Jahrhundert dazu.


Noch interessanter als die Kirche allerdings sind das Taubenhaus und das heutige Internat der Berufsbildenden Schulen Cadenberge. Einst war dies das Herrenhaus des Gräflich Bremerscher Schloss- und Gutsparks. Heute ist aufgrund seltener Bäume der park noch immer ein Landschaftsschutzgebiet. Leider sind die Wege in diesem Park nicht gepflastert und können bei schlechten Wetter stellenweise schlammig sein. Wer den Spaziergang im Park nicht haben will, kann auch einfach  zur BBS Cadenberge fahren und dahinter links abbiegen und die Straße bis zum Ende fahren.


Taubenhaus
Einkaufsgelegenheiten gibt es in Cadenberge genug: Direkt an der B73 finden sich Lidl und Aldi, auf dem Marktplatz findet man einen Marktkauf, Kiosk, Poststelle, Banken. Die Bahnhofstraße, einst voller Läden, wirkt heutzutage leider eher ausgestorben. Interessant finde ich den Klavierladen und Stoffladen, die beide nahe der B73 sind.
Der kürzlich renovierte Marktplatz ist allerdings umständlich und bietet nur kleinen Autos gut Parkplätze. Hat jemand einen Kombi oder Van, würde ich den Parkplatz hinter der Sparkasse vorschlagen.
Mein Geheimtipp: Wenn man die Bahnhofsstraße und später die Lange Straße herunter fährt, findet man irgendwann auf der rechten Seite einen charmanten, kleinen Hofladen.


Kosmetisches kauft man möglichst nicht in Cadenberge. Im Marktkauf gibt es nur eine Konsole mit Manhattan-Produkten, die oft schon angegrabbelt sind oder dort seit Monaten oder gar länger verstauben. Eigentlich ist das in vielen Supermärkten so ... In allerhöchster Not kann man zu dem Schlecker am Marktplatz gehen, der meist etwas hinterher ist, eine nicht allzu große Auswahl hat und mir in den wenigen Malen, wo ich dort war, durch unfreundliche Verkäuferinnen in Erinnerung blieb.


Essen kann man leider in diesem Dorf auch nicht gut. Nirgends konnte mich die Gastronomie Geschmacklich oder vom Service her überzeugen. Einzig für ein Eis im Sommer eignet sich bedingt das MarC5, welches direkt am Marktplatz zu finden ist. Dort ist das Eis okay, aber wenn man sich an einen Tisch setzt, hat man meist lange Wartezeiten, oft auch unfreundlichen Service und ebenfalls keine geschmacklichen Offenbarungen, da das Eis durchschnittlich schmeckt.


ehemaliges Herrenhaus, heutiges Internat
Spazierengehen oder Fahrradfahren sollte man nicht durch die Waldwege, die sich in Richtung Wingst befinden, denn diese sind seit etwa 30 bis 40 Jahren anscheinend nicht neu gemacht wurden und extrem schlammig, was mir leider ein Paar Schuhe bereits ruiniert hat. Stattdessen empfehle ich, über das Biotop hinter dem Jugendzentrum bei der Grundschule Cadenberge zu fahren, wenn man in die Wingst will. Dort sind die Schotterwege gut gemacht und die Moorlandschaft recht schön.


Fazit:
Cadenberge ist kein Urlaubsort, definitiv. 
Dennoch eignet er sich für einen Zwischenstopp, um sich das Taubenhaus und die Kirche anzusehen. Ich empfehle, einfach mal mit einem Fahrrad dorthin zu fahren, wenn man eine Radtour macht und dort einen Zwischenstopp einplant oder wenn man mit Mieträdern raus aus den Touristennestern Cuxhaven (ca. 30 km) oder Otterndorf (ca. 20 km) will. 

Freitag, 30. Dezember 2011

Wroclaw, Poland (OR How I lost my first nail wheel)

German, please!

September 2011, somewhere in Saxony, sitting in a train. I took the train from Dresden to Wroclaw ... We drove from afternoon until 9 p.m. - than it happened. We drove with the taxi to a beautiful hostel. When we've got our rooms I realized that one pocket of my trekking backpack was open. I lost my nail wheel in the boot of the taxi ...

Whatever!
I took a lot of photos at Wroclaw.



The first part contains photos from the hostel and my first visit of the city. (And I went shopping for cosmetic souvenirs in the Renoma shopping centre.)




The second part shows my pictures from the guided city walk.




The last part exhibits photos of the Centennial Hall and the Japanese Garden.


Where to buy cosmetics:
I really enjoyed the service of Sephora at the Renoma shopping centre. It's small but nice and you can buy cosmetics by Korres, Sephora (own brand), Smashbox, bare minerals and other brands. I bought a eyeshadow for a friend (Sid) and a eyeshadow brush for me. Both were by the brand Sephora.
There is also Rossmann for buying drugstore cosmetics but I wasn't interessed in visit a Rossmann in Poland.

What I loved:

  • I really enjoyed to visit the Japanese Garden behind the Centennial Hall. It's really cheap (3 Slotti) and calming if you visit it in the week.
  • Take part of the night life in the cocktail bars of the city. (There are 135,000 students in this city!)
  • The old Jewish graveyard in the south of the city is a beautiful place. I've never thought that a graveyard could be so beautiful.
My hint for Wroclaw:
4 days weren't long enough to see all the beautiful places in Wroclaw. Next time I would like to take a vacation there for one week. Then I'll took my nail wheel with me and won't lose it again!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...